Unsere Themen

Umwelt und Natur

Bodensee und Gehrenberg laden mit ihrer schönen Natur zu Ausflügen und als Urlaubsziel ein und werden seit Jahren bei Touristen immer beliebter. Besonders bei Spaziergängern und Fahrradfahrern ist der Gehrenberg sehr beliebt.
Um diesen Schatz zu Erhalten setzen wir uns als Ortsverband für einen schonenden Flächenverbrauch ein und die Ausweitung von Naturschutzgebieten ein.

Verkehr

Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, müssen wir Verkehr neu denken. Autos sind und werden weiterhin Bestandteil unseres Verkehrs bleiben, doch zum Erreichen unserer Ziele, müssen wir alternative Verkehrsmittel wie den ÖPNV und das Fahrrad attraktiver gestalten.

Durch den Ausbau der Bodensee Gürtelbahn auf zwei Gleise könnte der Bahntakt auf einen Viertelstunden Takt verkürzt werden, wodurch die Bahn an Attraktivität gewinnen könnte. Auch die Busverbindungen nach Friedrichshafen müssen neu gedacht werden.

Beim Radverkehr setzen wir auf den Ausbau von bestehenden Wegen und die Ausweisung neuer Radwege und Fahrradschutzstreifen.

Stadtbuch

Wir halten es für überfällig ein Stadtbussystem in Markdorf einzuführen. Die Verkehrskonzeption in Markdorf ist bisher einseitig am Kfz – Verkehr ausgerichtet. Um die Mobilitätswende voranzubringen, bedarf es dringend eines Ausbaus aller Verkehrsträger wie Fuß- Rad- Bus- und Bahnverkehr.

Dass es in Markdorf mit seiner geographischen Hanglage am Gehrenberg und seinen Teilarten noch keinen Stadtbus gibt, ist ein sehr großes Defizit. Dies zeigt sich auch im Vergleich mit anderen Städten unserer Region.

Wir fordern die Einrichtung eines Stadtbussystems in Markdorf, bei dem alle Stadtgebiete mindestens in einem halben Halbstundentakt eingebunden werden. Zentraler Ziel- und Ausgangspunkt soll dabei der Bahnhof Markdorf sein. Busse mit einer mittleren Größe von circa 18 Personen mit behindertengerechten Zugang sollen dabei zum Einsatz kommen.

Durch aktive Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe der Stadt für die Umsetzung dieses Projektes, setzen wir uns bereits konstruktiv ein.

Gemeinwohl

Bei der derzeitigen kapitalistischen Marktwirtschaft, steht als wichtigstes Ziel die Vermehrung von Geldkapital im Vordergrund. Dagegen setzt sich die 2010 von Christian Felber begründete Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) dafür ein, dass das oberste Ziel des Wirtschaftens dem guten Leben für alle dienen sollte. 

Die Unternehmensgewinne sollen der Stärkung des Gemeinwohls und nicht der Vermögensbildung externer Kapitalgeber dienen. Dadurch schwindet der Drang zu mehr Wirtschaftswachstum allein um des Wachstums willen. Möglichkeiten für ein erfülltes Leben bei Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen sind gegeben. Wertschätzung, Fairness, Kreativität und Kooperation stehen im Vordergrund.

Wir unterstützen die Idee, dass Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung als zentralen Werte im Mittelpunkt des Handelns und Wirtschaftens stehen sollten.